Donnerstag, 8. Juli 2010

Huch, wo bin ich denn hier?

Um es gleich vorneweg zu nehmen: Dies wird mein letzter Blogeintrag sein. Ich werde anfangen einen Newsletter für die andere Seite, meine amerikanische Familie und Freunde zu schreiben und ich habe es jetzt schon fast nicht geschafft hier noch was produktives zu hinterlassen. Außerdem habt ihr mich ja nun wieder und habt an meinem Leben teil, da braucht ihr keinen Blog um auf dem Laufenden zu bleiben.
Ich bin also wieder hier und reichlich beschäftigt, aber bei allem Freizeitstress ist es einfach schön wieder daheim zu sein. In der letzten Woche wurde schon reichlich Familie besucht und mit Freunden verabredet und seit gestern sieht meine Wohnung auch schon fast wieder vorzeigbar aus. Ich will jetzt gar nicht lange auflisten was ich alles gemacht habe, das ist ja doch eher langweilig, aber ein paar Sachen sind mir einfach aufgefallen.
Der deutsche Straßenverkehr ist natürlich erst mal ungewohnt. Nach einem Jahr in amerikanischen Schlachtschiffen auf überbreiten Straßen war es dann erst mal gewöhnungsbedürftig am Wochenende durch die Weindörfer um Grünstadt zu fahren und dem immer enger werdenden Straßenverlauf zu folgen. Außerdem nerven mich hier überall Baustellen, vor allem um meine Wohung in Mainz herum und auf der Autobahn fühlt man sich auch nicht recht sicher... Aber das ist sicher alles Gewöhnungssache. Noch so ein Ding ist die fehlende Klimaanlage. Die war in den Staaten natürlich selbstverständlich und hier wundere ich mich dass selbst im Fitnessstudio 30° herrschen, es aber eigentlich auch keinen zu stören scheint. Sogar das Wasser aus dem Hahn ist nicht so kalt wie gewohnt und wenn ich im Café ein Eiswasser bestelle und ein kostenloses Hahnewasser mit viel Eis erwarte werde ich erst mal wie ein Auto angeguckt. Ich will mich aber nun auch gar nicht über solche Belanglosigkeiten beschweren, denn viel mehr als Klimaanlagen, große Straßen und Eiswasser vermisse ich natürlich meine liebe Gastfamilie. Auf der anderen Seite ist aber auch unheimlich schön wieder hier zu sein. Ich genieße jede Minute mit meinen Freunden und Familie und freue mich einfach riesig auf einen langen und wundervollen Sommer.
Das war es an dieser Stelle also von mir. Vielen Dank fürs Lesen und den ein oder anderen Kommentar. Ich habe hier immer sehr gerne geschrieben und ich werde bestimmt auch später noch unheimlich davon profitieren wenn ich mich in ein paar Jahren noch mal an diese großartige Zeit erinnern möchte. Jetzt aber eines nach dem anderen, freue mich auf euch und unsere gemeinsame Zeit hier!

Yours,
Daniel

Donnerstag, 1. Juli 2010

The Road to Home

So, eigentlich hab ich gar keine Zeit mehr zum Schreiben, der letzte Koffer ist grade gepackt und von Opi musste ich mich schon verabschieden. Ein letzte kurze Nachricht möchte ich aber noch loswerden. Um 21 Uhr deutscher Zeit hebt der Flieger ab, um 9:30 komme ich in Frankfurt an. Ich freue mich total auf euch alle in Deutschland aber bin untröstlich die Staaten und meine großartige amerikanische (XXL)-Familie hinter mir zu lassen. Über das Jahr reflektiere ich an dieser Stelle ein ander mal, aber für jetzt ist dies der letzte Beitrag aus Amerika. Wow!
Gestern hatten wir noch eine schöne Abschiedsfeier mit der erweiterten Familie und ein paar Freunden und so richtig realisiert hatte ich es da noch nicht, aber heute hat es mich nun "endlich" gepackt. Gleich kommen noch die engsten Cousins und Cousinen, Tante Nancy, Onkel Bob und Tante Karen und dann gehts zum Flughafen. Und dann heißt es wieder: "Leaving on a Jet Plane"...