Donnerstag, 27. Mai 2010

Wedding Bells are Ringing (not for me)

Zuallererst möchte ich mich entschuldigen, und zwar bei Kathi. Ich schulde ihr noch eine Antwort auf die Mail die sie mir letzte Woche netterweise geschrieben hat, aber ich habe mich jetzt heute Abend fürs bloggen geschrieben. Ich hoffe, es is auch so recht. Antwort kommt dann hoffentlich am Wochenende. :)
Richtig viel Neues gibt es von mir allerdings nicht, aber da ich schon wieder seit 10 Tagen nicht gepostet habe wollte ich mal wieder von mir hören lassen. Das Schuljahr rast dem Ende entgegen und ich hab alle Hände voll zu tun meine Noten fertig zu bekommen und die Abschlussklausuren (Finals, jeder Schüler schreibt ne Abschlussklausur über das ganze Jahr die 1/4 der Gesamtnote zählt) aufzusetzen. Und obwohl das Unterrichten an sich auch immer noch Spaß macht könnte ich auf diesen Kram grade echt verzichten. Naja, muss eben sein und bald habe ich auch diesen Teil meiner Arbeit hinter mir. Für unsere Abschlussklasse ist morgen schon der letzte Schultag und obwohl die Jungs und Mädels auch noch mal offiziell verabschiedet werden, wird es sicher ein emotionaler Tag an der Schule, auch weil ich mit ein paar Schülern inzwischen richtig gut befreundet bin. Danach bleiben dann noch 4 Tage nächste Woche und 3 Tage Finals die Woche darauf und alles ist vorbei. Da dann auch meine Fitnessstudiomitgliedschaft vorbei ist, versuche ich momentan so oft wie ich kann trainieren zu gehen und habe es letzte Woche auch immerhin fünf mal geschafft, woooot! Wehe ich finde in Deutschland nicht was adäquates um weiterzumachen! ;)
Am Wochenende war dann aber ausnahmsweise auch mal wieder das Kontrastprogramm angesagt: Pizza!!! Gegessen hab ich sie aber nicht, nur mal gekostet, aber gebacken habe ich fleißig. Freunde von der Schule die eine große Gärtnerei führen, luden ihre Kunden und Freunde zum Tag der offenen Tür ein, und Onkel Bob und sein Freund Walt grillten Pizza und ich wurde als Helfer eingespannt. Und ja, wir grillten Pizza, also auf dem Grill. Wer das noch nicht ausprobiert hat sollte es unbedingt mal versuchen oder eben warten bis ich wieder da bin, dann mach ich das auch mal für euch. Als Belag gab es verschiedene Köstlichkeiten, unter anderem Pilze mit Schinken und Trüffelöl, Pesto und Rucola ("Wenn Unkraut aus dem Ausland kommt hats Glück gehabt") und all so was. Da ich mich scheinbar mit dem Teig am Anfang geschickt angestellt habe, verbrachte ich dann den ganzen Tag damit Teig auszurollen und Pizza zu belegen. So gingen dann 35 der 36 gegrillten Pizzas auf mein Konto. Vielleicht sollte ich über eine Karriere im Pizza-Business nachdenken... Ernsthaft, irgendwie muss ich meine Miete ja zahlen! Damit übrigens auch Glückwunsch an meine Mainzer Freunde von der Musical Inc., die Rent-Premieren waren toll, ich hab Videos gesehen und ich freue mich für euch und mit euch über viele tolle und gut besetzte Aufführungen.
Diese Woche begann mit einer Zitterpartie. Das Frühlingskonzert des Schulchores stand an, im Vorfeld hatte es da aber ziemliche Probleme gegeben. Ken, unser Chorleiter war nämlich die letzten 5 Wochen nicht mehr da gewesen. Sein Bruder in Boston ist wohl schwer krank und da musste er dort sein, hat außerdem noch einen Job und so war Woche für Woche unklar, was der Chor denn machen sollte. Ich wurde dann ins Boot geholt und habe Ken vertreten, aber auch wirklich mehr schlecht als recht, da niemand wusste für wie lange, ich die Lieder nicht kannte, niemand für den Sound zuständig war, Ken unerreichbar war und sowieso keiner nen Plan hatte. Letzte Woche war Ken dann aber endlich wieder da und hat das Szepter wieder in die Hand genommen. Fast ein bißchen schade, denn inzwischen hatte ich an der Chorleitung wirklich Gefallen gefunden, aber natürlich stand es ihm dann am Montag zu die Kids zu dirigieren. Für all dieses Chaos hat es wirklich super geklappt und mein Lieblingsmoment war wohl, als die Kindergartenkinder "Awesome God" gesungen haben. Cute as buttons! =)
Am Mittwoch hatte ich dann nur einen halben Tag Schule und fuhr nach Columbus zur Hochzeit meiner Großcousine Judy. Diesmal auch tatsächlich meine Verwandtschaft (pälzisch!) und nicht die Gastfamilie. Zur Erklärung: Tante Doris, die Schwester meines Opas, hat einen US-Soldaten geheiratet und ist letztendlich in Idaho gelandet (wo ich sie im Juni besuche). Sie hat drei Kinder: Harald, der mit Frances und Deirdre in New Jersey lebt und den ich im August besuchte. Judy, die eigentlich lange in Idaho wohnte aber nun eben ihren Mann in Columbus, OH kennengelernt hat und Gary, der noch in Idaho wohnt und den ich auch im Juni sehen werde. Ich habe mich diesem Teil meiner Familie, obwohl wir uns wenig kannten, schon immer sehr verbunden gefühlt. Zwischen Tante Doris und meinem Dad liegen nur gute 10 Jahre Altersunterschied und er lebte einen Teil seiner Jugend mit Doris bei seiner Oma. Doris und mein Dad sind also fast wie Geschwister aufgewachsen und ich fühle mich ihr sehr verbunden. Als ich 16 war, war mein großer Traum immer Doris mal in Idaho zu besuchen und bei ihr im Hotel für einen Sommer zu arbeiten. Dazu kam es nie, aber in gut zwei Wochen wird zumindest der Besuch Realität. Judy, die ja heiratete hatte außerdem eine spezielle Connection zu meiner Uroma, die ich auch noch viele Jahre kennen- und lieben lernen durfte. Ich war ziemlich überrascht als ich Judys Haus am Mittwoch betrat und alte Bilder und Bibelverse wiederentdeckte die bei Oma Hilde in der Küche hingen. Daran hingen viele Emotionen und so hatten Judy und ich gleich irgendwie eine Verbindung obwohl wir uns zuvor nur ein mal begegnet waren. Genug nun aber zu den Familiengeschichten und zur Hochzeit selbst... Gefeiert wurde "casual", also ohne viel tam tam (David trug beige Hosen und ein Polohemd) nur im engsten Kreis. Tante Doris kam aus Idaho, Judys beide Kinder waren da und ich eben. Das war es auf ihrer Seite mit Gästen. David der aus Columbus stammt hatte ein paar mehr da, aber mehr als 15 waren wir insgesamt wohl nicht. War auch ganz nett so, so konnte ich Judys lieben Schwager und Schwägerin besser kennenlernen und viel mit ihren Kindern (also meinen Großgroßcousinen?!) quatschen die ich immer bei Oma Hilde auf Bilder gesehen habe, aber nie zuvor getroffen hatte. Es war also ein schöner Abend und ich hatte meinen Spaß. Leider war aber das Essen eher untypisch für eine Hochzeit. Es gab Pizza und Tortilla-Wraps, ein Alptraum für Atkins-Esser wie mich. Ganz so unhöflich wollte ich dann aber auch nicht sein, also aß ich natürlich mit und machte auch vor der Hochzeitstorte nicht halt. Daran habe ich mental jetzt erst mal zu arbeiten und bin dann gleich heute wieder ins Fitnessstudio gerannt. Aber genug von Fitness und Essen. Auf den beiden Bildern seht ihr zunächst mich mit Tante Doris und dann Judy mit David und ihren beiden Kindern. Die Nacht verbrachte ich dann auch noch in Columbus und heute morgen ging es um 7 schon wieder zurück nach Cleveland, so dass ich dann rechtzeitig zur dritten Stunde in der Schule einlief. Dann ging es also wieder los mit Finals, Klassenarbeiten, Noten, Abschlussberichten und Emails, womit sich der Kreis nun auch wieder schließt... Und wenn ich nächste Woche wieder schreibe ist schon Juni und die Schule so gut wie vorbei. Bis dahin viele liebe Grüße und God Bless! :)

Dienstag, 18. Mai 2010

It's the final countdown!

Naja, fast! Aber Stichwort Countdown: Nach heute sind nur noch 15 Tage Schule übrig, nach fast einem Jahr ist das so gut wie gar nichts! Die Kids haben das natürlich auch schon mitbekommen und haben schon in den Ferienmodus umgeschaltet, wollen Spiele spielen und haben nicht mehr wirklich Lust was zu lernen. Wer solls ihnen auch verübeln? Nun kommen aber nächste Woche erst mal noch Tests in allen Klassen und dann machen wir Wiederholungsübungen um das Jahr irgendwie noch mal zusammenzufassen. Außerhalb der Schule passiert nun auch nicht mehr so viel, die Sportsaison ist komplett rum und die Kids (und ich) haben endlich mal freie Nachmittage!
Letzte Woche Montag stand also unser letztes Softballspiel auf dem Programm. Wir hatten uns fest vorgenommen zu gewinnen, nachdem wir alle Spiele zuvor verloren hatten. Leider standen die Chancen nicht allzu gut. Das Hinspiel gegen Lake Center hatten wir 14:2 verloren, allerdings fehlte unsere Pitcherin Lydia. So richtig wussten wir also nicht wie wir uns schlagen würden. Wir begannen gut, lagen nach 4 Innings mit 3:3 richtig gut, dann war aber irgendwie der Wurm drin und wir lagen nach der Hälfte des siebten und letzten Innings mit 14:6 hinten. Unglaublicherweise schafften wir es aber noch auf den allerletzten Drücker 9 Runs zu erzielen und gewannen knapp mit 15:14. Das hätte wirklich keiner mehr von uns erwartet, wir am wenigsten. Umso größer war dann natürlich die Freude über unseren ersten Sieg der Saison! Ich habe auch endlich mal meine Kamera mitgenommen und ich und Tante Karen haben ein paar Bilder gemacht. Eine Auswahl findet ihr im neuesten Online-Fotoalbum.
Am Mittwoch kam dann Cyril aus Mainz in Cleveland an. Nachdem er sich einquartiert hatte, ließ ich ihn dann in gute Gastgebermanier erst mal alleine daheim und ging ne Runde ins Fitnessstudio. Er brauchte aber sowieso erst mal ein bißchen Zeit für sich um sich Einzunisten und nach einer Woche New-York-Hostel ordentlich zu duschen. Am Donnerstag fuhren wir dann nach einem halben Tag Schule nach Downtown Cleveland und besuchten die Rock Hall of Fame. Es war ganz interessant noch mal ins Museum zu gehen, aber absolutes Highlight war für mich das neue 3D-Kino in dem ein extra aufgenommenes U2-Konzert gezeigt wurde. Der Sound war umwerfend und die Effekte einfach gigantisch! Nach dem Museumsbesuch lernte Cyril dann noch die Familie von Tante Nancy kennen die uns zum Abendessen eingeladen hatte. Freitag war dann der Junior-Senior-Prom, die CCS-Version von einem Abschlussball, ohne Tanz natürlich. Es versteht sich von selbst dass sich alle für das größte Frühlingsevent ordentlich schick machten, es wurden wieder viele Bilder gemacht, und die diesjährigen Abiturienten wurden geehrt (also in etwa so was wie ein Abschlussball, die offizielle Abschlussfeier mit Diplomen und allem drum und dran steht aber noch an). Für Cyril wurde es nach dem 3. Sketch, dem 2. Video und den Babybildern etwas langweilig und wir verließen die Veranstaltung etwas früher um uns für die Nachfeier umzuziehen und fertigzumachen. Dazu trafen wir uns alle in dem Fitnessstudio in das ich auch gehe. Dort hatten sie das Schwimmbad und die Sporthalle für uns offen, wo Cyril Basketball und ich den ganzen Abend bis halb 2 nachts Volleyball gespielt habe. Ich habe schon viel zu lange nicht mehr gespielt habe ich da festgestellt und für den Sommer nehme ich mir vor öfter mal ein Spielchen zusammenzubekommen.
Am Samstag schliefen wir dann erst mal aus und gingen zusammen trainieren, machten ein paar Erledigungen und gingen mit Erika und Freundinnen auf ein Straßenfest (leider keinerlei Vergleich zu deutschen Festen). Der Abend wird Cyril dann aber sicher noch mal richtig in Erinnerung bleiben, da Omi und Opi auch noch einen Schweizer Freund zu Besuch hatten, wurde kurzerhand die gesamte Familie samt Schwiegerleute, Großonkel und -tanten und allem was noch aufzutreiben war zum Grillen eingeladen. Typischer Gerent-Familienwahnsinn also und ein würdiger Abschied an Cyrils letztem Abend. Bevor er sich aber auf den Weg nach Knoxville, TN zum Wandern machte schleppte ich ihn natürlich noch mit in die Kirche, wo er mit einer ebenso würdigen Sünden-Predigt bombadiert wurde. Begeistert war er glaube ich nicht, und für mich war es ein seltsamer Impuls mal wieder jemandem sehr glaubenskritischem zu begegnen.
Am Montag begann dann jedenfalls die erste richtig entspannte Woche seit langem. Ohne französischen Gast, ohne Chor, ohne Softball, einfach nur Schule und freie Nachmittage. Die verbringe ich meist im Fitnessstudio, im Internet, mit der Familie, oder beim Kochen... Nichts spannendes also. Gestern habe ich mir aber einen großen Traum erfüllt. Davon berichte ich dann aber persönlich wenn ich wieder zu Hause bin. In weniger als 6 Wochen also...

Sonntag, 9. Mai 2010

O Fortuna!

The day the Lord created hope was probably the same day he created Spring. ~Bern Williams

So, Frühling! Endlich! So richtig warm isses zwar immer noch nicht, aber immerhin schneit es auf absehbare Zeit nicht mehr (wir hatten ernsthaft noch mal Schneeschauer gemeldet letzte Woche!), die Blumen sprießen und die vielen Bäume sind wirklich grün. Wow, was eine Beobachtung! Zu wichtigerem also… Die Zeit hier neigt sich dem Ende zu und obwohl die Tage länger werden, scheinen die Wochen immer kürzer. In der letzten Zeit war es auch total stressig, von Softball über Klassenfahrt bis Konzertwoche neben Schule blieb nicht viel Zeit für Freizeit und das Blog schreiben.Heute ist schon unser letztes Softball-Spiel der Saison, demnach auch unsere letzte Chance ein Spiel zu gewinnen. Ja, richtig. Von den 10 gespielten Spielen haben wir bisher noch alle geschafft zu verlieren. Mal lags am Pitching, mal an der Verteidigung, mal am Angriff, aber irgendwie haben wir es immer hinbekommen. Das Hinspiel gegen unseren heutigen Gegner haben wir 14:2 verloren, die Chancen stehen also nicht allzu gut, aber wir geben die Hoffnung nicht auf und nehmens mit Humor. Etwas schade nur, dass unser Cheftrainer alle Vorschläge zur Verbesserung und Kritik an sich abprellen lässt. Na gut, nicht meine Sache, mir hats Spaß gemacht mit den Mädels auf der Bank zu sitzen und im Schulsport involviert zu sein.

Am Donnerstag ging es dann auf Klassenfahrt von der ich im Vorfeld nicht so überzeugt war, wie immer CCS-typisch unorganisiert und improvisiert. Es stellte sich dann heraus dass alles wunderbar funktionierte und wir eine großartige Zeit hatten. Nach drei Stunden Fahrt im vollen Minibus kamen wir in Opis Hunting Camp und bezogen dort unsere Quartiere, die Herren im Bungalow, die Damen im Haupthaus. Ein bisschen war es wie auf Konfi-Freizeit mit Schnitzeljagd, Nachtwanderung und Schrammelgitarre am Lagerfeuer. Den Abend verbrachten wir also zuerst am bereits im Herbst beschriebenen Doane Point, einem Aussichtspunkt über die ganze Gegend und beim Sonnenuntergang einfach toll. Danach war im Endeffekt kein Programm mehr, aber einige von uns saßen zusammen im Bungalow, ein paar Kids machten Musik und wir beteten zusammen und füreinander, sangen und tanzten. Irgendwie sehr charismatisch, aber diese Art von Gottesdienst hat schon seinen Reiz. Ich war jedenfalls ganz eingefangen und seitdem hat sich meine Einstellung zum Glauben noch mal verändert und vertieft. Sonntag in der Kirche war dann jedenfalls stinktrocken und ganz langweilig. Den zweiten Tag verbrachten wir mit Frühstück und nach Geschlechtern getrennten "Reflektionstreffen", nach denen es dann schon wieder Zeit zum Aufräumen, Putzen und heimfahren war. Eine tolle Erfahrung jedenfalls, grade jetzt gegen Ende des Schuljahres noch mal so viel Zeit mit den Kids zu verbringen. Die Nacht war übrigens auch noch interessant. Im Erdgeschoss des Bungalows schliefen die Lehrer, von denen ich überraschenderweise noch am wenigsten schnarche (!!!), oben ein paar Kids, die Mehrzahl aber draußen vor dem Feuer oder einfach mit ihren Schlafsäcken im Gras. Mir wärs ja zu kalt gewesen aber die Jungs wollten sich wohl abhärten... Ich habe für meinen Teil jedenfalls Lust auf Jugendfreizeiten bekommen. Gibts so was auch bezahlt?!? Bilder habe ich nicht wirklich gemacht, hatte keine Lust meine Kamera die ganze Zeit mit mir rumzuschleppen, aber ich habe die Bilder von Tante Karen geklaut und hier hochgeladen.

Die folgende (vergangene) Woche stand dann ganz im Zeichen vom Cleveland Orchestra (Chorus) mit dem wir drei Konzerte und drei Proben hatten. Täglich hieß es also nur ein kleines bißchen Zeit zu Hause zu haben und dann von 18:30 bis 23 Uhr unterwegs zu sein. Gesungen wurden ja die Carmina Burana und der Prolog im Himmel aus Boitos Faust-Oper. Zufälligerweise ist O Fortuna aus der Carmina auch das Einmarschierlied der Cleveland Cavaliers. Diese spielen grade mit ihrem Superstar LeBron James (bester Spieler der NBA) in den Playoffs. Da wurden wir dann auch vom lokalen Fernsehsender gefragt ob wir zur Musik ein Video machen könnten. Unser O Fortuna zur Unterstützung der Cavs könnt ihr also hier sehen.


Außerdem habe ich hier noch ein Video vom Boito-Stück. Nicht von uns, aber ganz toll inszeniert und die Musik ist einfach der Knaller.

Entsprechend ist das Publikum auch auf die Stücke abgegangen, drei mal fast ausverkauft, begeisterter Applaus und Ovationen, wobei Samstag mit Abstand am Besten war. Die Woche war dementsprechend anstrengend, aber es hat total Spaß gemacht und es war ja auch der letzte Auftritt mit dem Chor. Ich habe also jede Minute in der Severance Hall mit einem der besten Orchester der Welt genossen und musste mich dann von vielen Mitsängern und Freunden verabschieden. Ende Mai kommen ein paar von uns aber noch mal zu einem Abschiedsgrillen zusammen, das einer meiner Chorfreunde für mich veranstaltet. Darüber freue ich mich wirklich riesig.

Mit Siebenmeilenstiefeln geht es also dem Ende entgegen (ich glaube langsam beginne ich jeden Blog mit einer ähnlich klingenden Einleitung zu beginnen und Schluss zu beenden), heute sind es noch 5 Wochen Schule, dazu noch mein Urlaub (für den ich inzwischen Hotels und Hostels gebucht habe) und dann gehts heim! Freue mich!

Bis dahin ist aber noch viel los und diese Woche werde ich nun erst mal mit Cyril aus Mainz verbringen, der USA-Urlaub macht und mich für ein paar Tage besuchen kommt. Auch davon werde ich dann wie immer hier ausführlich berichten.