Sonntag habe ich dann genutzt meine Unterrichtsvorbereitungen für den Rest des Halbjahres fertigzustellen und am Montag ging es weiter. Aber wie hart das war morgens um 6 aus dem Bett zu kommen. Is ja nicht so wie an der Uni, dass man nach den Ferien mal gemütlich zu nem Kurs um 10 kommt, um 14 Uhr noch eine Vorlesung hat und dann vielleicht abends noch Probe, nein. Hier geht es um 6 aus den Federn, um 20 nach 7 aus dem Haus, um halb vier nach Hause, um halb 6 zur Probe und um halb 12 endlich ins Bett. Aber nächste Woche hab ich mich wieder dran gewöhnt und quäle mich nicht mehr so wie diese Woche noch. Die Schularbeit war hingegen ein Segen. Wegen vieler Chorproben und Weihnachtsfeiern, Projekten und all dem Schmarrn waren die Wochen im Dezember für den Unterricht ganz furchtbar ätzend, während man sich jetzt endlich mal wieder aufs Fach und den Stoff konzentrieren kann. Noch zwei Wochen bleiben Zeit um in diesem Halbjahr Noten zu machen, Tests zu schreiben und Unterrichtseinheiten zu beenden. Das macht dann auch mal wieder richtig Spaß! Natürlich war der Schnee die ganze Woche ein Thema, aber erst letzte Nacht war es genug um unseren Schulleiter zu überzeugen, wobei die Lehrer sich sicher den Schneetag genauso (wenn nicht sogar noch mehr) als die Schüler gewünscht hatten. Und weil nächste Woche das Wochenende auch verlängert ist (der darauf folgende Montag ist "Martin-Luther-King-Tag") haben wir nun zwei lange Wochenenden in Folge vor uns. Die Zeit dazwischen werden wir nutzen, um das alljährliche Theaterstück für das Frühjahr vorzubereiten. Ich weiß ja nicht, wie das Theater-AGs in Deutschland machen, aber wohl sicher nicht so... Dienstag: Rachel (die verantwortliche Lehrerin) entscheidet sich für ein Stück ("Peter Pan", ich freu mich so!); Mittwoch: Das Vorsprechen wird angekündigt; Donnerstag: Die Schüler sprechen für die Rollen vor; Montag: Die Proben beginnen und wenn alles so läuft wie geplant wird das Stück in gerade mal 10 Wochen aufgeführt. Wie immer bin ich natürlich involviert und werde mich wohl um die Piratenlieder und die Fechtkämpfe kümmern. Aber unglaublich wie scheinbar spontan diese Sachen hier aufgezogen werden. Das ganze ist natürlich nur mit der typisch amerikanischen Einstellung zur Schule zu bewältigen. Geprobt wird vier bis fünf mal die Woche für zwei Stunden nach der Schule, da würden dir in Deutschland die Schüler wohl nur den Finger zeigen...
Freitag, 8. Januar 2010
Snow Day!
Sonntag habe ich dann genutzt meine Unterrichtsvorbereitungen für den Rest des Halbjahres fertigzustellen und am Montag ging es weiter. Aber wie hart das war morgens um 6 aus dem Bett zu kommen. Is ja nicht so wie an der Uni, dass man nach den Ferien mal gemütlich zu nem Kurs um 10 kommt, um 14 Uhr noch eine Vorlesung hat und dann vielleicht abends noch Probe, nein. Hier geht es um 6 aus den Federn, um 20 nach 7 aus dem Haus, um halb vier nach Hause, um halb 6 zur Probe und um halb 12 endlich ins Bett. Aber nächste Woche hab ich mich wieder dran gewöhnt und quäle mich nicht mehr so wie diese Woche noch. Die Schularbeit war hingegen ein Segen. Wegen vieler Chorproben und Weihnachtsfeiern, Projekten und all dem Schmarrn waren die Wochen im Dezember für den Unterricht ganz furchtbar ätzend, während man sich jetzt endlich mal wieder aufs Fach und den Stoff konzentrieren kann. Noch zwei Wochen bleiben Zeit um in diesem Halbjahr Noten zu machen, Tests zu schreiben und Unterrichtseinheiten zu beenden. Das macht dann auch mal wieder richtig Spaß! Natürlich war der Schnee die ganze Woche ein Thema, aber erst letzte Nacht war es genug um unseren Schulleiter zu überzeugen, wobei die Lehrer sich sicher den Schneetag genauso (wenn nicht sogar noch mehr) als die Schüler gewünscht hatten. Und weil nächste Woche das Wochenende auch verlängert ist (der darauf folgende Montag ist "Martin-Luther-King-Tag") haben wir nun zwei lange Wochenenden in Folge vor uns. Die Zeit dazwischen werden wir nutzen, um das alljährliche Theaterstück für das Frühjahr vorzubereiten. Ich weiß ja nicht, wie das Theater-AGs in Deutschland machen, aber wohl sicher nicht so... Dienstag: Rachel (die verantwortliche Lehrerin) entscheidet sich für ein Stück ("Peter Pan", ich freu mich so!); Mittwoch: Das Vorsprechen wird angekündigt; Donnerstag: Die Schüler sprechen für die Rollen vor; Montag: Die Proben beginnen und wenn alles so läuft wie geplant wird das Stück in gerade mal 10 Wochen aufgeführt. Wie immer bin ich natürlich involviert und werde mich wohl um die Piratenlieder und die Fechtkämpfe kümmern. Aber unglaublich wie scheinbar spontan diese Sachen hier aufgezogen werden. Das ganze ist natürlich nur mit der typisch amerikanischen Einstellung zur Schule zu bewältigen. Geprobt wird vier bis fünf mal die Woche für zwei Stunden nach der Schule, da würden dir in Deutschland die Schüler wohl nur den Finger zeigen...
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen