Donnerstag, 20. August 2009

Brother Bear

Eigentlich wollte ich meinen nächsten Beitrag über meine beiden Tage in New York City schreiben, aber da ich dafür wohl noch etwas brauche, schiebe ich aufgrund aktueller Ereignisse kurz diesen hier dazwischen. Da West Milford ja recht spärlich besiedelt ist und viel Wald und Rückzugsfläche bietet treffen hier immer wieder Wildnis und Zivilisation aufeinander. Die Tierwelt ist einfach eine ganz andere und wesentlich präsenter als bei uns. Bilder von handtellergroßen Schmetterlingen und einer Schlange habe ich ja bereits gezeigt, das Murmeltier hinterm Haus und die vielen Streifenhörnchen habe ich nicht vor die Kamera bekommen.
Gestern Abend bekamen wir dann allerdings noch mal Besuch von der Weißwedelhirschfamilie, die ich schon mal vom Pool aus beobachten konnte. Diesmal war es die Mutter mit zwei kleinen Bambis (natürlich ist Bambi ein Hirsch und kein Reh!), die im benachbarten und gerade leer stehenden Grundstück grasten. Die beiden Kälber waren sehr neugierig und ließen sich auch von unserem Näherkommen nicht beirren und kamen bis auf ca. 5 Meter an uns heran. Wirklich ganz zauberhafte Tiere!
Heute gab es dann aber endlich auch den langersehnten Bären zu sehen. Für die Bewohner hier eher eine lästige Angelegenheit, weil die Schwarzbären hier im Müll nach Nahrung suchen und damit regelmäßig Tüten aufreißen und Tonnen umwerfen. In unserem Fall war er schon zum zweiten mal diese Woche hier und hat sich am Mülleimer gütlich getan, diesmal hatte ich auch die Kamera parat. Auch auf der sicheren Terasse noch ein sehr beeindruckendes Tier, auch wenn dieses Exemplar wohl noch nicht ausgewachsen ist.Das also nur als kleiner Beitrag zum Nachmittag, heute Abend versuche ich, noch den Blog über New York nachzuliefern.

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